MIT Hohenlohe wirft „einen Blick dahinter“

 

Die Mittelstandsvereinigung (MIT) Hohenlohekreis unter Vorsitz von Uwe Siller hatte in der Günzburg in Kupferzell zu einer „Wirtschaft meets Hochschule“ Veranstaltung unter der Rubrik „Bildung- einen Blick dahinter“ geladen. Selbst Skeptiker konnten den hautnah und bildhaft vermittelten Informationen von Herrn Kai Plambeck als Vertreter der IHK, von Dr. Henning Groscurth sowie von Prof. Dr. Ing. Jürgen Ulm beide Hochschule Heilbronn etwas abgewinnen. MIT-Mitvorstand und MdL Arnulf von Eyb hatte bereits in seiner Einleitung auf die ihm als Dozent an der FH bekannten Vorbehalte zahlreicher Wirtschaftsvertreter zur Hochschule oder Universität hingewiesen. Mit einfachen Worten verstanden es alle 3 Referenten das Bürokratiegespenst Fördermittel und Förderprogramme zu entzaubern. Diplom Geograph Kai Plambeck informierte über die zahlreichen Förderprogramme der IHK und Innovationsgutscheine von Bund und Land, zu finden unter www.heilbronn-ihk.de.

 

 

Dr. Henning Groscurth erklärte die Ausrichtung und den damit verbundenen Vorteil der FH für die Wirtschaft in der Region mit den Standorten Heilbronn und Künzelsau in Bezug auf die wirtschaftsstarke Region Heilbronn Franken als anwendungsorientiert, Markt nah, flexibel und zielgerichtet im Gegensatz zur Erkenntnisorientierung bei den Universitäten. Laut Professor Jürgen Ulm liegen die durchschnittlichen Produktzyklen vieler Hohenloher Firmen auf dem mechatronischen Sektor zwischen 3 und 5 Jahren. Weitere Informationen darüber was, wie, wer gefördert wird, wo und wann ein Antrag zu stellen ist und was sonst noch wichtig ist erhalten Interessenten bei Herrn Plambeck / IHK Heilbronn, über Forschungskooperationen mit der Hochschule Heilbronn bei Dr. Henning Groscurth an der FH. Als Anlaufstelle bietet sich auch die MIT-Hohenlohekreis Herr Uwe Siller unter Tel.: 07940 53605 an.

 

Eine lebhafte Diskussion, mehrere Fragen und Einzelgespräche folgten den Vorträgen. Auch der gemütliche Teil bot noch reichlich Gelegenheit zur Informationsbeschaffung, hierzu war umfangreiches schriftliches Material für die Teilnehmer ausgelegt.

 

 

Günther J. Schmöller

Neuenstein, 30.05.2014

 

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