Hohenloher Mittelständler zieht es hoch hinaus auf die "Hohe Straße"

Die Hohenloher MIT-Mitglieder bewanderten ein Stück des Hauptverkehrsweges der Frühzeit zwischen Kocher und Jagst, ehemals von Worms über Prag bis in den Kaukasus. Über 3.000 Jahre, absolut ohne Kohlendioxydausstoß, wurden Waren, Güter und Menschen auf der heute für viele unbekannten "Hohen Straße" transportiert.

Der Historiker und Archivar Stefan Kraut verstand es vorzüglich, die Teilnehmer in eine andere, jedoch keinesfalls bessere Zeit zu versetzten. Wegezoll und Transportgebühren wurden entlang der gesamten "Autobahn der Frühzeit" schon damals durch Wachposten abverlangt. Oberhalb von Diebach in Richtung Jagsttal zieht sich die für die Entwicklung des Hohenloher Landes bedeutende einstige Handelsstraße nur noch als Weg von West nach Ost hin.

Das gemütliche Beisammensein nach viel geschichtlichem Rückblick und einem mittleren Fußmarsch fand bei Speise und Trank im Bogenparcours von Eberhard Mugler statt. MIT-Vorstandsmitglied Uwe Siller dankte allen "Mitläufern" für die rege Teilnahme und Eberhard Mugler für seine gastliche Bewirtung. Der Dank aller Anwesenden galt dem Organisator Uwe Siller. Spät in der Nacht traten die letzten Gäste vergnügt den Heimweg an.

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