Der müller co-ax ag Chef und der Fußball
Ein weiteres Mal hatte die MIT zum monatlichen Stammtischgespräch in das Hotel Anne-Sophie nach Künzelsau geladen. Diesmal war Friedel Müller, Chef der Müller co-ax ag in Forchtenberg, zu Gast. Herr Müller erzählte wie er als ganz junger Mensch plötzlich nach dem Tod seines Vaters vor der Wahl stand, das Unternehmen zu veräußern oder aber den Versuch zu unternehmen, es zu erhalten. Er hatte sich für die zweite Alternative entschieden und, wie jedermann weiß, hierbei eine glückliche Hand gehabt. Er berichtete von seinen damaligen Empfindungen und vor allen Dingen von seiner Belegschaft, die ihn damals mitgetragen habe und auf die er sehr stolz sei. Diese Darstellung muss man sich als eine Art Vorwort vorstellen, denn letztendlich ging es ihm um seine Darstellung, weshalb er sich als mittelständischer Unternehmer aus dem Kochertal für die Rettung eines Fußballvereins in Heilbronn hat „vor den Karren spannen lassen“. Welchen Einflüssen er ausgesetzt war, welche Überlegungen und Abwägungen anzustellen gewesen waren, wer sich in der Not als Helfer zur Verfügung stellte bzw. sich verzog, wurde so anschaulich und engagiert vorgetragen, dass niemand bemerkte, wie die Zeit verflog. In seinem Dankeswort bemerkte Vorstandsmitglied Arnulf Freiherr von Eyb, dass sich das Konzept bewährt habe, über diese Abende interessante Menschen zu Wort kommen zu lassen, die man sonst eher weniger aus dem öffentlichen Leben kennt. So habe man doch einen engagierten, mutigen und spannend erzählenden Unternehmer kennengelernt, dessen sportliches Blut am Fußball hänge. Im Namen des Vorsitzenden, Honorarkonsul Prof. Helmut Sigloch, überreichte von Eyb ein Präsent aus dem Sigloch`schen Fundus. Im Anschluss wurde noch viel über Sport, Sportförderung und Sportsponsoring gesprochen und diskutiert. Als die letzten Gäste gingen, war es auch schon wieder fast 23.00 Uhr.
Arnulf Freiherr von Eyb“