Beraterkreis Heilbronn
informiert MIT-Mitglieder
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Ulrich Berlemann, vormals Werkleiter der Firma Knorr in Heilbronn, und Gerhard Zunker, früher selbstständiger Produzent hochwertiger Kunststoffteile, waren als Mitglieder des "Arbeitskreises des Seniorenbüros Heilbronn" Gast bei der MIT. 25 ehemalige Führungskräfte zählt der Beraterkreis Heilbronn, der sich zum Ziel gesetzt hat, das über viele Jahrzehnte gewachsene Wissen in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht zu nutzen, um dieses umfassende Fachwissen in Form fundierter Beratung an kleinere und mittlere Unternehmen und Existenzgründer weiter zu geben. Das Besondere an diesem Beraterkreis sei, so die Referenten, dass sie ehrenamtlich tätig seien. Das vom Seniorenbüro berechnete Honorar, welches mit entsprechenden Honoraren von Beratungsfirmen nicht zu vergleichen sei, würde dem Verein zufließen, damit dieser die vielzähligen sozialen Projekte am Leben erhalten könne. Die in diesem Beraterkreis zusammengefassten Spezialisten würden aus ehrenamtlichen Motiven heraus handeln. Ihre Aufgabe sei es vornehmlich, in nicht so leitungsfähigen Firmen Beratungskompetenz zur Verfügung zu stellen, um mangelnde Kompetenz auszugleichen, ohne dass damit die eigene Existenz erhalten werden müsse. Diese Unabhängigkeit habe sich bereits in vielen Fällen bezahlt gemacht. Sie spielten - je nach Lage - sowohl Feuerwehr als auch Dauervertrauenspersonen, je nach dem, wie die einzelnen Partner dies verlangten und die Situation es hergäbe. Das Spektrum der Berater sei enorm. Es seien Techniker, Kaufleute, EDV-Spezialisten ebenso vertreten wie ehemals Selbstständige aus Dienstleistungsberufen. Manch einen Existenzwilligen habe man erfolgreich begleitet, sicherlich den einen oder anderen auch vor einem finanziellen Harakiri bewahrt. Bei allen Neukontakten würde zunächst ein kostenloses Erstgespräch geführt, um zu testen, ob man überhaupt helfen könne und auch zusammen passe. Wäre einmal ein Vertrauen hergestellt und eine Übersicht über das Problem gewonnen, könne man so lange helfen, wie man gebraucht werde. Da man keine eigenen finanziellen Interessen verfolge, sei man auch in der Behandlung der Gesamtsituation frei und könne auch dort die Wahrheit sagen, wo es anderen vielleicht schwerer fiele. Berufsmäßige Berater aus dem Bereich der Steuerberatung oder Rechtsberatung könne und wolle man nicht ersetzen. Manchmal helfe aber bereits die Formulierung der richtigen Fragen weiter. Man helfe zuweilen auch bei der Verkaufsbewertung bei Verkaufsabsichten und gebe Tipps im Umgang mit Banken. Man merkte den beiden Referenten an, dass es ihnen Freude macht, ihr in vielen Jahrzehnten gewonnenes praktisches Wissen dort weiter zu geben, wo es noch nachgefragt werde. Und Hohenlohe sei ja nicht fern von Heilbronn. (Seniorenbüro Heilbronn, Roßkampffstraße 7, 07131 962831, Stichwort: Beraterkreis Heilbronn). Im Namen des Vorsitzenden der MIT des Hohenlohekreises, Honorarkonsul Prof. h. c. Helmut Sigloch, übergab Arnulf von Eyb den beiden Referenten ein Weinpräsent aus dem Siglochschen Keller und dankte den beiden Gästen für einen interessanten, lebhaften und erfreulicherweise auch sehr gut besuchten Abend.
Arnulf Freiherr von Eyb"